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PATRICK SALMEN

Treffen sich zwei Träume. Beide platzen
Do 13.02.Fr 14.02.Sa 15.02.So 16.02.Mo 17.02.Di 18.02.Mi 19.02.
20:00

Kuckuck! Lesungen vom menschlichen Partyhütchen Patrick Salmen verkörpern Lebensbejahung pur. Sein aktuelles Buch vereint Geschichten, Ratgeberparodien und absurde Kurzdramen mit Beobachtungen über den modernen Stadtmenschen auf der Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Selbstverwirklichung und Familiengründung, beruflichem Erfolg und Achtsamkeit, sowie Lebensfreude und Selbstoptimierung.

Humor ist, wenn man trotzdem stirbt! In gewohnt sarkastischer und selbstironischer Manier erzählt der Dortmunder Autor und Slam-Poet von orientierungslosen Jungvätern, Avocado-Junkies im Superfood- Wahn, Vorzeige-Pärchen mit Wandtattoos und Home-Fußmatten, sowie dem Kontrast von trister Realität und Instagram-Ästhetik.
"Treffen sich zwei Träume. Beide platzen." beschreibt ein Lebensgefühl irgendwo zwischen Romantik und Menschenhass.

„Anstatt den Helden zu mimen oder altklug seine Umgebung mit Adjektiven zu versehen, arbeitet Patrick Salmen mit einer Zutat, die eher Kindern eigen ist: Er wundert sich. Über sich selbst, seine Mitmenschen und die Welt im Allgemeinen. Der gebürtige Wuppertaler hat nicht verlernt, das Besondere, Absurde oder Ulkige jener Situationen zu erkennen, die andere als alltäglich abtun, um mit dem weiter zu machen, was sie auch zuvor beschäftigte.“ (Trailer-Ruhr-Magazin) Menschen hingegen eher eine unschöne Begleiterscheinung.

Aber Schönheit ist Ansichtssache und Würde ein dehnbarer Begriff. Und was soll man auch tun? Die einzigen Optionen sind bedingungslose Anpassung oder ein isoliertes Leben auf dem eigenen Balkon. Denn draußen lauern sie - ob in Museen, Straßencafés oder unmittelbar vor der eigenen Haustüre – das humane Treiben ist ein einziger Marktplatz der Merkwürdigkeiten.

In Kurzgeschichten und Dialogsequenzen beschreibt Patrick Salmen die Widersinnigkeit von Jochen Schweizer-Erlebnisgutscheinen und selbstgebastelten Fotokollagen. Wir begegnen sarkastischen Rentner, schlagfertigen Kellnern, zynischen Postboten, dem Spülmonster und jeder Menge skurriler Gestalten. Es geht um die Ästhetik der Farbe Beige, die Zukunft des deutschen Eierkochers, kleine Prinzen in Körpern von dicken Truckern, Qualen des Nikotinentzugs und um die alles entscheidende Frage - Wo ist die Nase? Und obwohl der allgemeine Zweifel an der Menschheit oftmals überwiegt, offenbart sich oftmals zwischen Idiotie und Wahnsinn eine wundervolle Komik. Letztlich sind Menschen ja doch ganz ulkige Geschöpfe. Und im Grunde auch nur Leute.

„Als damals das Glück in der Suppe lag, hab ich eine Gabel benutzt. Aber so ist das - die meisten Humoristen sind Melancholiker. Die meisten Melancholiker sind Menschen. Und die meisten Menschen sind Chinesen. Neulich habe ich mir einen Witz ausgedacht: Treffen sich zwei Träume. Beide platzen. Sie sehen, ich bin ein menschliches Partyhütchen.“


www.patricksalmen.de
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