ab Donnerstag, 6.Dezember

Climax

Regie: Gaspar Noé
Frankreich 2018 • 95 min

21 junge Tänzer sind bereit. Ein Tag noch, dann werden sie auf Tournee gehen, erst in Frankreich, dann in den USA. Vor der Abreise haben sie sich versammelt. Sie wollen zusammen tanzen. Sich näher kommen. Reden und feiern. Unablässig pumpt die Musik Beats in den Raum. Sangria fließt in Strömen. Die Stimmung ist bestens. Bis Selva eine erschütternde Entdeckung macht: Jemand hat Drogen in die Drinks gemischt. Nach und nach beginnen sie zu wirken. Panik macht sich breit. Der Schuldige wird gesucht, ein kollektiver Horrortrip beginnt. Aus Angst wird Paranoia, aus unterschwelliger Aggression offene Gewalt, aus Zuneigung unkontrollierte Begierde. Die energetische Choreographie löst sich in Chaos auf. Die Tänzer taumeln, stolpern und tanzen weiter in höchster Ekstase bis zum Morgengrauen, als die Polizei eintrifft und das ganze Ausmaß entdeckt.
Gaspar Noé macht keine halben Sachen: Seine Filme sind visionäre Kinotrips, körperlich spürbare Erfahrungen, kompromisslos und berauschend und endlos faszinierend. »Climax« steht den Vorgängern in nichts nach: Es ist der mitreißendste Film des argentinisch-französischen Agent provocateurs, eine in langen eigenwilligen Einstellungen gedrehte Höllenfahrt, angefüllt mit unfassbaren Tanzszenen und atemberaubenden Kamerafahrten. Bei der diesjährigen Weltpremiere in Cannes wurde CLIMAX in der Reihe Quinzaine des Réalisateurs mit dem Hauptpreis ausgezeichnet und sorgte wiederholt für Szenenapplaus. Zu Recht. CLIMAX ist ein Filmrausch, dem man sich nicht entziehen kann und der absolute Gegenpart zu kuschliger Adventsromantik.

„Nichts konnte einen vorbereiten auf die gnadenlose Brillanz von CLIMAX… ein unglaublich kompromissloses Spektakel." Blickpunkt:Film

„Buchstäblich ein Höhepunkt Noès bisherigen Schaffens... was für eine Erfahrung, was für ein Rausch, was für ein Höllenritt.“ Kinozeit.de

Demnächst in der Schauburg

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