Glück ist was für Weicheier

Regie: Anca Miruna Lazarescu
Deutschland 2018 • 96 min

Stefan Gabriel ist Bademeister, engagierter Vater und stets darum bemüht, das Leben positiv zu sehen. Während er versucht, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und sich als Sterbebegleiter engagiert, kämpfen seine beiden Töchter, die zwölfjährige Jessica und ihre ältere Schwester Sabrina mit ihren ganz eigenen Problemen. Jessica wird oft für einen Jungen gehalten und muss ständig gegen ihre vielen seltsamen Ticks ankämpfen. Sabrina ist schwer krank. Jessica würde gerne mit ihrer hübschen Schwester tauschen, die trotz Krankheit ihr Leben scheinbar voll im Griff hat. Je mehr sich Sabrinas gesundheitlicher Zustand verschlechtert, desto schlimmer werden auch Jessicas Ticks. Ein Plan muss her und zwar schnell. In einem alten Buch stoßen die beiden auf ein spezielles Ritual, das die Rettung bringen soll. Ihnen bleibt nur noch wenig Zeit, und Jessica setzt alles daran, den lebensrettenden Plan in die Tat umzusetzen, egal wie verrückt er auch sein mag.

"Der Tragikomödie gelingt es, dem schwierigen Thema Tod auf berührende Weise zu begegnen. Dies schafft der Film dank des Drehbuchs und der konsequent eingenommenen und einfühlsam erzählten Perspektive einer absolut ungewöhnlichen Protagonistin. Denn Jessica, großartig gespielt von der Newcomerin Ella Frey, ist kratzbürstig, dickköpfig und unnahbar und doch kann sich der Zuschauer in ihre Situation hineinfühlen,
Eine Feier für das Leben ... in dem Traurigkeit einen ebenso großen Platz einnehmen darf wie das Glück. Und das ist längst nicht nur etwas für Weicheier." FBW-Urteil

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