Harriet - Der Weg in die Freiheit

Regie: Kasi Lemmons
USA 2019 • FSK: ab 12 Jahren • 126 min
Do 9.07.Fr 10.07.Sa 11.07.So 12.07.Mo 13.07.Di 14.07.Mi 15.07.
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Mitte des 19. Jahrhunderts lebt und arbeitet die Sklavin Minty (Cynthia Erivo) auf einer Plantage in Maryland und träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Familie in Freiheit. Mit dem Tod ihres Besitzers steht der Leibeigenen ein hartes Schicksal bevor, denn sie soll von ihrer Familie getrennt und an einen neuen Besitzer im Süden des Landes verkauft werden. Bevor es soweit kommen kann, ergreift sie die Flucht. Sie schafft es bis zur Anti-Slavery Society nach Pennsylvania, wo sie William Still kennenlernt und sich fortan Harriet Tubmann nennt. Ihr neues Leben kann Harriet nicht genießen, denn noch immer gibt es Menschen, die das gleiche Schicksal wie sie teilen und als Sklaven arbeiten. Kurzerhand fasst sie den Plan, ihren Mann John Tubmann zu retten, der ist zwar ein freier Mann, aber als Afroamerikaner in Maryland Freiwild. Sie reist in ihre alte Heimat zurück und macht sich als „Moses“ der „Underground Railroad“-Organisation einen Namen als Flüchtlingshelferin.

"Mit Cynthia Erivo besetzte die Regisseurin eine Musicaldarstellerin als Harriet, die dafür 2020 vollkommen zurecht für den Oscar nominiert wurde. Fantastische Gesangseinlagen prägen den Film, dessen gesamtes von Terence Blanchard stammendes musikalisches Konzept sich absolut organisch in dieses Bild der Spiritualität einfügt, die letztlich den Weg in die Freiheit ebnet. Von John Toll meisterhaft fotografiert und in der Ausstattung opulent und doch authentisch gestaltet, bietet HARRIET – DER WEG IN DIE FREIHEIT auf visueller wie intellektueller Ebene großes Kino."
(Auszug aus dem FBW_Urteil -Besonders wertvoll")

Barack Obama hat 2016 beschlossen, dass Harriet Tubman ab 2020 das Gesicht auf der 20-Dollar-Note werden soll. Doch Donald Trump weiß es bisher zu verhindern, denn sie wäre die erste schwarze Frau auf einer Banknote.

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