Maixabel - Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung

Regie: Icíar Bollaín
Spanien 2021 • FSK: ab 12 Jahren • 116 min

Ein kraftvolles, sensibles Drama über Schuld und Vergebung – nach einer wahren Geschichte.
(Programmkino.de)

11 Jahre nach der Ermordung ihres Mannes durch die baskische Separatisten der ETA kommt Maixabel Lasa der Bitte nach, sich mit einem der inhaftierten Mörder zu treffen.

Was für ein Gefühl muss es sein, dem Mörder eines Menschen gegenüberzusitzen, den man geliebt hat? Und was empfindet jemand, der mit der Witwe des Mannes spricht, den er ermordet hat? Wie viel Überwindung muss es beide Beteiligte kosten, auch nur einander gegenüberzutreten? – Das Zauberwort heißt Kommunikation. Miteinander sprechen, vielleicht verstehen lernen oder wenigstens zuhören … Was Maixabel und der ETA-Attentäter Ibon mit sich herumtragen, lässt sich weder leugnen noch ungeschehen machen und erlaubt kein Vergessen. Jedoch geht es hier nicht um Befindlichkeiten, sondern die zentrale Frage ist, ob es Vergebung geben kann, wo es Reue gibt.

Icíar Bollaín überrascht einmal mehr das Kinopublikum, diesmal mit einer hoch anspruchsvollen Geschichte, die absolut unter die Haut geht, vielleicht auch, weil sie ohne jede Sentimentalität auskommt.

Demnächst in der Schauburg

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