Dass ein unkontrollierbares „Problemkind“ mal mit dem Orden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet, am allerwenigsten John Davidson selbst.
In den frühen 1980er Jahren wächst John in einer schottischen Kleinstadt auf, als er im Alter von 12 Jahren beginnt unter heftigen Nerventicks zu leiden. Mit dem Ausbruch einer erst Jahre später als Tourette-Syndrom diagnostizierten Erkrankung wird sein Leben zu einem endlosen Spießrutenlauf.
Die Ehe seiner Eltern scheitert daran und erst nach Johns Suizidversuch wird allen Beteiligten das Ausmaß seiner seelischen Not klar. 1996 lebt John bei seiner Mutter, flucht sich so durch, vollgestopft mit Medikamenten und Einsamkeit.
Großes Glück hat John mit dem Hausmeister Tommy (Peter Mullan), bei ihm im Gemeindezentrum darf er zu arbeiten anfangen und kocht dort seinen berühmten „mit Wichse statt mit Milch-Tee“. Tommy boxt ihn vor Gericht raus und erklärt ihm, dass die Gesellschaft noch immer falsch reagiere, weil ihr die Wahrnehmung fehle für diese seltene Krankheit. Also beginnt John im Gemeindezentrum mit anderen Betroffenen Gespräche und Workshops zu veranstalten